Seniorenfahrt September 2012

Gleich gehts los! Abreise am Montag, ...     ... der Busfahrer ist doch noch gar nicht so alt!

Am Montag, den 24. September sind wir über Wernesgrün (Besichtigung des Brauereibetriebes und Mittagessen in der Musikantenschenke) nach Burkhardtsgrün in unsere Unterkunft "HERR BERGE" - Zschorlau Erzgebirge gefahren. 10 kleine Häuser mit Unter-und obergeschoß wurden teilweise von uns in Beschlag genommen.

Sehr schön!

Im Zentrum der Häuser stand ein schöner Pavillon, in dem große Aufenthaltsräume zur Verfügung standen. Ein Raum wurde unser abendlicher Treffpunkt in dem wir viel geplaudert und viel, viel gelacht haben. Niemand hat in der Runde gefehlt.

Nach dem morgendlichen gemeinsamen Gebet sowie dem Frühstück haben wir jeden Tag ein neues Ziel in Angriff genommen.

 - Stickereimuseum in Eibenstock - Super, besonders für uns Frauen, aber auch die Männer waren von der Technik damals und besonders heute begeistert. Natürlich nicht so sehr vom anschließenden Werksverkauf - sicher verständlich! Oder?

Technik, die begeistert.

 - Radonbad in Schlema - sehr erholsam. Wer nicht ins Bad wollte oder konnte, der hatte Gelegenheit sich in dem schönen Kurpark zu erholen. Das Wetter war einfach einladend.

 - Stadtführung durch Schwarzenberg - etwas anstrengend, da es sehr viel bergauf ging und das Pflaster nicht gerade fußfreundlich war. Trotzdem war es sehr interessant.

 - König-Albert-Turm in Grünhain-Beierfeld eine tolle Aussicht über das ganze Erzgebirge und mehr. Das Wetter war wieder einwandfrei mit klarer Sicht. Mittagessen gab es in der benachbarten Spiegelwaldbaude, einer Oase der Ruhe mitten im Wald.

 - Führung durch die St. Georg Kirche in Schwarzenberg.

Nanu, wollen die alle zur Beichte?

 - Manufaktur der Träume in Annaberg Buchholz - dort könnte man mindestens vier Stunden verbringen! (Ausstellung über das Leben der Erzgebirgler von der Gründerzeit bis heute )

 - Freizeit und Besichtigung der St. Anna Kirche

Auf dem Heimweg haben wir noch die St. Wolfgang Kirche in Schneeberg besucht und das Horchmuseum in  Zwickau (jeweils mit Führung).

Am Freitag, den 28. September sind wir mit vielen Eindrücken und auch neuen Bekanntschaften (auf dieser Reise waren fünf neue Reiseteilnehmer mit) wieder in Gera angekommen. Es hat allen Teilnehmern sehr gut gefallen, denn es wurde schon ein neues Reiseziel für das kommende Jahr vorgeschlagen - das Fichtelgebirge. So Gott will werden wir uns dann alle wieder treffen vielleicht auch noch einige neue Interessenten.

Elke Peinel

... noch was Gutes zum Schluss:

Hier fühlten sich die Männer wohl!     Prost und bis zum nächsten Jahr!!!

Nachfolgend ein Reisebericht, gedichtet von Frau Meier:

Schon wieder mussten wir verreisen

Schließlich gehören wir ja nicht zum alten Eisen.

Frau Peinel suchte ein Ziel in Deutschland nach altem Brauch,

es soll nicht weit sein, möglichst billig auch.

Gemeinsam mit Fahrer Lutz und viel Mühe und Zeit

die HERR-BERGE Burkhardtsgrün/Erzg. ist nicht so weit.

 

Lutz hatte sich bei der Anfahrt was Neues ausgedacht

und aus unserem Reisebus eine „Seniorenkutsche“ gemacht.

Dafür bekommt er einen Orden für seine Idee.

Bis zum nächsten Mal erweitern wir noch dieses Klischee

mit „hinten peppig- drinnen flippig“

 

Wernesgrün, unser erstes Reiseziel, ist nicht nur Ort, sondern Legende

hier saßen wir als erste in der bekannten Musikantenschänke.

Interessant war es für alle zu wissen und zu seh´n,

bis letztendlich die Bierflaschen in ihren Kästen steh´n.

Uns knurrte der Magen, das Essen gut und reichlich.

Mit 2 Wernesgrünern dazu war man auch nicht kleinlich.

Elke verteilte als Überraschung ein Erinnerungsglas,

dann ging es weiter mit roten Wangen und viel Spaß.

 

Angekommen in  Burkhardtsgrün wurden die Schlüssel verteilt

und schnell jeder in sein Hexen-Häuschen eilt.

Die Herr-Berge fanden wir ganz o.K.

leider gab es hier keinerlei Getränke, ach oh-weh!

Für unsere rührige Reiseleitung und Helfer war das kein Problem:

das wird gelöst, ihr werdet schon seh´n!

Nach Wunsch und Willen werden wir euch alles einkaufen-

die Abende werden gerettet, ihr könnt´ wieder sa... trinken!

 

Der 2.Tag – Stickerei Museum Eibenstock – was wird das uns geben?

das Sticken kennen wir doch fast alle aus unserem Leben.

Aber begeistert vom Werden und Entstehen der Strick-Kunst aus

                                               früherer und jetziger Zeit

waren letztendlich doch viele zum Erwerb begehrter Stücke bereit.

 

In Schlema´s Therme erwärmten viele ihre morschen Knochen, welch eine Wonne

die anderen taten gleiches im Park in der Sonne.

 

Und wenn wir etwa dachten, das Wasser machte uns müde

doch in geselliger Abendrunde zeigte sich keiner mehr prüde.

Viel Lachen macht Freude und erhält uns wohl jung

und deshalb starteten wir am Folgetag wieder voller Schwung.

 

Am 3.Tag unserer Reise erfuhren wir Schwarzenbergs Geschichte

und verfolgten aufmerksam des Stadtführers ausführliche Berichte.

Vor den Mauern des schönen Schlosses die „St. Georg-Kirche“ wurde benannt,

in welcher dann auch eine Führung im Detail stattfand.

 

Der hohe König-Albert-Turm war unser nächstes Ziel

denn wir wollten ja erkunden von der Gegend sehr viel.

Mit seinen 180 Stufen, aber auch per Lift die Plattform zu begeh´n

gab einem jeden von uns die Möglichkeit, sich die schöne Umgebung anzusehn.

Bei herrlichem Sonnenschein gewährte er uns eine sehr weite Sicht

etwas Schöneres gibt´s wohl für diesen Tagesausflug nicht.

Viele umliegende Ortschaften, Berge und Aussichtsziele waren zu erkennen,

die kann ich wohl gedächtnismäßig nicht mehr benennen.

 

Der 4.Tag unserer Reise nach Annaberg gab uns vorerst nicht so zu verstehn,

was erwartet uns wohl in einer Manufaktur der Träume und gibt dort zu sehn.

Erzgebirgische Geschichte in Miniaturfiguren aus Holz

Tiere, Engel, Puppenstuben und Bergmänner, des damaligen Volkes Stolz.

Eine ungeahnte Vielfalt einer Sammlung der Familie Stroher aus Privat

während einer ausführlichen Führung und Erläuterung dazu doch sehr beeindruckt hat.

Eine gewährte Freizeit, um noch persönlich den Ort zu erkunden

sollte den Ausflug für uns abrunden.

Der heutige Abend ist schon fast dem Abschied geweiht,

so seht ihr, wie schnell verging doch die Zeit.

 

Zur Verpflegung in der Einrichtung kann man nur sagen,

sie ist uns keinesfalls auf den Magen geschlagen.

Durch ein reichhaltiges Angebot und sehr gute Qualität

man öfter als gewollt zum Büffet hingeht.

Am Herbstfest des Hauses durften wir mit teil haben

und konnten uns abends am Extra-Angebot laben.

Wir wurden sogar freundlich und schnell bedient in mehreren Gängen

wie schön, wir brauchen uns nicht am Büffet bedrängen.

 

Zur fast neu erbauten gesamten Wohn- und Ferienanlage können wir sagen:

wir verbrachten hier sehr angenehme Ferientage

 

Sicher können wir dann unter Einbeziehung des letzten Tages im HORCH-Museum sagen

es waren für alle sehr schöne, beeindruckende Tage.

 

Liebe Elke, lieber Lutz, es müssen ja nicht unbedingt Bergwerke dabei sein

auch alle diesjährigen Ausflüge und Ziele fanden wir s u p e r f e i n.

 

Liebe Elke, dir fiel die Reiseführung wegen Deiner Gesundheit bestimmt sehr schwer

deshalb achten wir dein Durchhaltevermögen und die sehr gute Organisation und

Durchführung besonders sehr

Auch unserem Seniorenkutscher Lutz und allen übrigen Managern, die zum Ablauf

                                                                                                              der Reise Unterstützung gaben

wollen wir ebenfalls ein herzliches D A N K E dafür sagen

 

Wir schließen deshalb wie immer mit einem großen herzlichen Dankeschön

und hoffen darauf, uns nächstes Jahr wiederzusehn!