Die 3 Zinnen - Hüttentour 2012

Was für ein Panorama!

Nachdem kurzfristig 2 Familien absagen mussten, nahmen in diesem Jahr leider nur Martina, Maria, Ines, Heiner und Lukas teil. Von ihm, unserem jüngsten Bergwanderer, nachfolgend einige Eindrücke:

Ich war zum ersten Mal bei einer Hüttentour unserer Gemeinde dabei (die seit 2007 jedes Jahr stattfindet)  und fand es wirklich toll. Am 30. Juli um 4:00 Uhr ging es los Richtung Sexten, in die Dolomiten. Als wir in Bad Moos, einem Ortsteil,  ankamen überfiel uns ein erstes unglaubliches Bergpanorama.  Am Anfang war der Weg noch flach, aber langsam wurde er immer steiler. Dann begann es leicht zu regnen. Es hörte aber schon nach 10 Minuten auf. Nach weiterem Aufstieg, dann endlich war sie da, die Zsygmondi-Hütte. Im Lager der Zsygmondi-Hütte übernachteten wir. Mit dem Dach überm Kopf störte auch das Berggewitter nicht mehr. Am nächsten Tag waren die grauen Wolken weggezogen und wir hatten freie Sicht auf den 3094m hohen Zwölferkofel und die restliche Bergwelt, das war einfach gigantisch! Auf dem ersten Teilstück sahen wir auch Murmeltiere. Wir kamen zu einer kleinen Hütte. Von nun an ging es bergab. Wir sahen zwei kleine Bergseen und jetzt ging es auch wieder bergauf bis zur Drei Zinnen-Hütte. Begeistert  nahmen wir die eindrucksvollen Drei-Zinnen und dieses herrliche Panorama wahr. So nah vor uns aber doch getrennt durch ein Tal, welches wir in ganzer Länge durchwanderten, um die Drei Zinnen herum und nach einer kurzen Rast an der Auronzohütte  hatten wir das 2. Ziel- die Lavaredo-Hütte erreicht. Dort hatten wir ein Zimmer für uns mit richtigen Betten.  Am nächsten Morgen war es wieder super Bergwetter. Nun vollendeten wir die Umrundung der Drei Zinnen. Von einem Bergsattel  gab  es zwei Routen zur Wahl. Einmal eine kurze und leichte Route und dann einen längeren und schwierigeren Weg. Da wir noch viel Zeit (und Lust) hatten, entschieden wir uns für die längere, aber auch schwierigere Strecke. Auf dem Weg hatten wir auch noch schöne Anblicke auf die Drei Zinnen. Aber es ging auf schmalem Pfad wieder bergaufwärts. Dafür war aber bei einer Pause oben auf dem Wildgrabenjoch alle Anstrengung vergessen, denn wir hatten hier ein großartiges 360°-Panorama. Es ging wieder bergab, bis zu der Drahtseil-Stelle.  Dies war das spannendste Stück der ganzen Tour. Es ging durch eine Schlucht mit einem Wasserlauf und danach immer bergab. Nach und nach kamen immer mehr Bäume. In der Drei-Schusterhütte übernachteten wir zum letzten Mal. Am nächsten Tag sollte es eigentlich  nur noch bergab gehen. Doch es kam anders und wir mussten wieder bergan laufen, noch einmal über einen Bergkamm und wieder abwärts in das Tal wo unser Auto stand. Aber auch diese letzte anstrengende Etappe war bald geschafft und es ging mit dem Auto Richtung Gera zurück. Es war eine sehr schöne Erfahrung an dieser Hüttentour teil zu nehmen.                                     [

Lukas Liepach